Ganzjährige Regentonne

Regentonnen sind praktische Wasserspeicher. Doch um Schäden zu vermeiden, sollten Sie diese im Winter unbedingt entleeren.

Der Winter steht vor der Tür und die Regentonne ist voll. Was tun? Wichtig ist erst einmal: Bei Frost dehnt sich das Eis aus, das Gefäß droht daher zu platzen. Deshalb sollten Sie Ihre Tonne sicherheitshalber am besten nur bis zur Hälfte volllaufen lassen. Je nachdem wo Sie wohnen und wie viele Frosttage anstehen, sollten Sie Ihre Wassertonne sogar komplett ausleeren bzw. sich gleich ein frostsicheres Modell anschaffen. Ganz besonders wichtig ist, dass Wassertonnen sauber aufgestellt werden und keine Steine im Untergrund haben.

Richtig entleeren

Um Missgeschicke zu vermeiden, können Sie beim Entleeren der Tonne einige Tricks beachten. Am einfachsten ist es natürlich die Tonne durch den Zapfhahn zu entleeren, sofern diese einen besitzt. Ist keiner vorhanden, empfiehlt es sich, das Wasser zunächst mit einer kleinen Gießkanne abzuschöpfen. Sobald Sie die Tonne ohne größeren Kraftaufwand bewegen können, können Sie das restliche Wasser ausschütten. Um das Fundament Ihres Hauses nicht unnötig zu belasten, sollten Sie das Regenwasser nicht direkt an die Hauswand schütten. Danach kann die Tonne umgedreht im Garten oder an einem anderen geschützten Platz überwintern. Nun müssen Sie nur noch das Regenrohr auf Wintermodus umstellen: Gängige Auslaufklappen können einfach nach oben geklappt werden, dann läuft das Wasser im Winter in die Kanalisation ab.