Genau hinschauen

Erdgas ist komfortabel, günstig und sicher. Doch Hausinstallationen sollten regelmäßig kontrolliert werden. Die Hausschau ergänzt den Check vom Fachmann.

Wer sich für Erdgas entscheidet, tut dies üblicherweise aus guten Gründen. Einer davon ist die Sicherheit. Tatsächlich unternehmen die deutschen Erdgasversorger alles Erdenkliche, um den umweltfreundlichen Brennstoff so sicher wie möglich in die vielen Millionen Haushalte zu liefern. Die EVA macht da keine Ausnahme. „Sicherheit ist immer oberstes Gebot“, erklärt Leonhard Schultes, Erdgasexperte bei der EVA. Fakt ist: Bislang kam es in Deutschland nur dann zu unangenehmen Zwischenfällen, wenn nachweislich an Leitungen oder Anlagen manipuliert oder unsachgemäße Arbeiten durchgeführt wurden.

Trotz der hohen Sicherheitsstandards gilt es, ein paar Regeln einzuhalten. Dazu gehört die Hausschau. Das heißt: Einmal pro Jahr sollte sich jeder Betreiber von Erdgasgeräten ein paar Minuten Zeit nehmen und Leitungen und Anlagen inspizieren. „Dazu braucht es keinerlei Fachwissen“, weiß Leonhard Schultes, „ein bisschen Sorgfalt und die Checkliste, die wir gern zusenden, genügen völlig.“

Der kurze Prüfplan für diese sogenannte Hausschau ist Teil eines Sicherheitspäckchens, das die EVA für ihre Kunden bereithält. Dazu gehört auch eine kompakte Broschüre, die genau erklärt, welche wichtigen Bedingungen für den sicheren Betrieb von Erdgasanlagen einzuhalten sind und warum. Zudem enthält das kleine Heftchen ein Reihe von Handlungshinweisen, die dann greifen, falls es doch einmal nach Erdgas riechen sollte.

Schützender Gestank

Seinen typischen Geruch bekommt das Erdgas beim Vorlieferanten der EVA. „Von Natur aus ist der Brennstoff ungiftig, unsichtbar und geruchlos“, erklärt Leonhard Schultes. Es so in die Häuser zu leiten, wäre zu gefährlich. Denn dann würde es gar nicht auffallen, wenn Erdgas ausströmt – etwa durch ein Leck in einer Leitung oder durch eine undichte Verschraubung. Dank des Mercaptans, das dem Erdgas beigemischt wird, schlägt sogar die vergleichsweise unempfindliche menschliche Nase Alarm – selbst wenn sich nur winzige Mengen des Gases in der Luft befinden. Wie genau Erdgas „duftet“, lässt die EVA ihre Kunden ebenfalls wissen. „Wir haben unserem Sicherheitspäckchen auch eine Duftkarte beigelegt“, führt Leonhard Schultes weiter aus.

Fazit: Ein paar Minuten genügen, um zu prüfen, ob an der Erdgasinstallation alles in Ordnung ist, oder ob doch einmal der Fachmann vorbeischauen sollte – auch unabhängig vom empfehlenswerten jährlichen Check. Der sorgt nämlich nicht nur für einen sicheren Betrieb der Anlage, sondern beugt auch möglichen Problemen vor.

Interesse?

Sie möchten wissen, worauf bei der Hausschau der Erdgasinstallation zu achten ist? Sie hätten gern eine Erdgasgeruchsprobe? Dann bestellen Sie einfach das Erdgas-Sicherheitspäckchen der EVA. Telefon (0 60 23) 9 49-4 44 oder info@eva-alzenau.de